Kölntour 2026

Unser Marinekamerad Wolfgang Brings hatte sich für die Planung und Durchführung gemeldet. Er wollte auch mal neue Ziele anfahren. Bonn wäre auch einen Besuch wert hatte er verkündet. Ein Glück, er hatte nicht Düsseldorf gesagt.

Seine Planung wurde aber sabotiert. Der Rhein hatte zu wenig Wasser und so sagte die KD unsere Rückfahrt nach Köln mit dem Schiff ab. Egal wir sind flexibel. Dann kam der nächste Rückschlag, Weiche zwischen Horrem und Köln defekt. Also keine Direktverbindung nach Köln. Umsteigen in Horrem. 

Egal, Treffen am Bedburger Bahnhof am 08.08. um 8.30 Uhr. Dann ging es nach Horrem. Hier wurden wir Zeuge wie ein junger Mann mit einem Messer (~40cm) auf dem anderen Bahnsteig herumlief und wild schrie. 6 Polizisten waren nötig um ihn zu bändigen. Wir waren uns einig, keiner möchte im Moment bei der Polizei sein.

Unser Zug kam und wir fuhren nach Köln. Erstes Ziel wie immer, Brauhaus Früh. Das Frühstück stand an und die ersten Kölsch fanden ihren Abnehmer.

Gut gestärkt ging es dann weiter. Im Bahnhof suchten wir unseren Zug nach Bonn. Verspätung, und dann noch auf einem anderen Gleis. Hier waren Sprintqualitäten gefordert. Aber auch das schafften wir. Leider war der Zug überfüllt. Einige verglichen ihn mit einem Saunagang, aber die Stimmung war trotzdem gut für die 20 Minuten.

Bonn wir sind da. 

Ein kleiner Spaziergang und wir waren am Haus der Geschichte.

Es war wirklich schön zu sehen wie sich unsere Geschichte in den Jahren entwickelt hat. Für viele war es der erste Besuch in diesem Haus. Es war schon beeindruckend was da ausgestellt war. Der Zeitfaktor spielt leider bei uns eine Rolle, dadurch konnte man nicht alle interaktiven Angebote ansehen.

David Hamacher, wohnt in Bonn, hatte Wolfgang bei der Planung geholfen. Er lotste uns nun in die Innenstadt zum Brauhaus Bönnch.

Mittagszeit. Einen kleinen Happen sollte man doch dem Körper zuführen. Das wurde gemacht und mit einem leckeren Naturtrüben runtergespült. Die Gläser liegen schon gut in der Hand, da kann man auch mal einen Nachschlag nehmen.

Die Rückfahrt nach Köln mit der KD war abgesagt worden, und so fuhren wir mit der DB nach Köln. Der Zug kam pünktlich und war nicht so voll. Jetzt waren wir unserem Ziel schon sehr nahe.

Brauhaus Schreckenskammer, hier war unser Abschluss geplant.

Wir danken unserem Kameraden, Wolfgang Brings, für diese schöne Tagestour.

2027 werden wir wieder auf Tour gehen.

Wie immer freut man sich auf diese Stange Wahnsinn, ein Kölsch.

Hier war der Tagesabschluss. Für Essen und trinken war gesorgt und so viele Anekdoten wurden erzählt. Mit der DB ging es dann nach Haus.

Fazit: Man kann mit der Bahn fahren, aber manche Überraschung bleibt.